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<title>Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn</span></h1>
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<p>Die <b>Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn</b>, auch als <b>Maria Heilbrunn</b> bekannt, steht im Dorf <a href="Heilbrunn_(Gemeinde_Anger)" title="Heilbrunn (Gemeinde Anger)">Heilbrunn</a> in der Marktgemeinde <a href="Anger_(Steiermark)" title="Anger (Steiermark)">Anger</a> im <a href="Bezirk_Weiz" title="Bezirk Weiz">Bezirk Weiz</a> in der Ost<a href="Steiermark" title="Steiermark">steiermark</a>. Sie ist die <a href="Pfarrkirche" title="Pfarrkirche">Pfarrkirche</a> der <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">römisch-katholischen</a> <a href="Pfarrei" title="Pfarrei">Pfarre</a> Heilbrunn. Die Pfarre gehört zum <a href="Region_Oststeiermark_(Di%C3%B6zese_Graz-Seckau)#Seelsorgeraum_Weiz" title="Region Oststeiermark (Diözese Graz-Seckau)">Seelsorgeraum Weiz</a> der <a href="Region_Oststeiermark_(Di%C3%B6zese_Graz-Seckau)" title="Region Oststeiermark (Diözese Graz-Seckau)">Region Oststeiermark </a> in der <a href="Di%C3%B6zese_Graz-Seckau" title="Diözese Graz-Seckau">Diözese Graz-Seckau</a>. Sie ist dem Patrozinium <a href="Mari%C3%A4_Heimsuchung" title="Mariä Heimsuchung">Mariä Heimsuchung</a> unterstellt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lage">Lage</h2></div>
<p>Die Kirche steht zentral im Dorf Heilbrunn, im nordwestlichen Teil der Marktgemeinde Anger an einem Hang der zum Tal des Offeneggerbach abfällt. Der Hang ist ein nach Osten streichender Ausläufer des zwischen dem Offner Berg im Norden und dem Feichteck im Süden verlaufenden Höhenrückens. Die Kirche steht auf einer Seehöhe von rund 1030 Metern. Direkt südlich der Pfarrkirche führt die L353, die Heilbrunnerstraße, vorbei, die <a href="Brandlucken" title="Brandlucken">Brandlucken</a> über Heilbrunn mit Anger verbindet. Vor der Kirche befindet sich ein kleiner Platz mit dem Gnadenbrunnen. Der Platz wird von der ehemaligen Volksschule des Ortes sowie dem Pfarrhof umschlossen. Der Friedhof der Kirche befindet sich etwa 170 Meter südöstlich der Kirche, höher am Berghang.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ursprünge_im_17._Jahrhundert"><span id="Urspr.C3.BCnge_im_17._Jahrhundert"></span>Ursprünge im 17. Jahrhundert</h3></div>
<p>Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche geht auf die vermeintliche heilsame Wirkung einer natürlichen Quelle zurück. Diese Quelle entspringt aus einem steilen Hang unterhalb der <a href="Brandlucken" title="Brandlucken">Brandlucken</a> und war der örtlichen Bevölkerung vermutlich schon seit Jahrhunderten bekannt. Ab 1620 lässt sich eine <a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Marienverehrung</a> nachweisen, ob es diese bereits zuvor gab lässt sich nicht belegen. Ab dieser Zeit pilgerten Menschen zur Quelle und stellten daneben in einer gemauerten Nische eine Marienstatue aus Ton auf. Eine frühe Legende über einen kraftlosen und blinden Holländer, der durch das Wasser der Quelle wieder gesund wurde, soll die heilsame Wirkung des Wassers belegen. Hans Christoph von Webersberg, der Burgherr auf <a href="Burgruine_Waxenegg" title="Burgruine Waxenegg">Waxenegg</a> war, ließ 1672 die Nische durch eine Kapelle ersetzen, nachdem er durch das Wasser von einer Krankheit geheilt worden war. Die Marienstatue, die zuvor in der Nische stand, wurde in die Kapelle überführt. Webersberg stiftete 1674 der <a href="Pfarrkirche_Anger_(Steiermark)" title="Pfarrkirche Anger (Steiermark)">Pfarrkirche Anger</a> eine Marienstatue, welche 1689 nach Heilbrunn überstellt wurde. Sie ersetzte dort die ursprüngliche Heiligenfigur. Durch den Kapellenbau und die neue Figur nahm die Bekanntheit des Ortes zu, so dass immer mehr Wallfahrer dorthin pilgerten.<sup id="cite_ref-Schmied4-6_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied4-6-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Blütezeit_und_Niedergang_der_Wallfahrten,_Gründung_der_Pfarre"><span id="Bl.C3.BCtezeit_und_Niedergang_der_Wallfahrten.2C_Gr.C3.BCndung_der_Pfarre"></span>Blütezeit und Niedergang der Wallfahrten, Gründung der Pfarre</h3></div>
<p>Johann Carl Ellegast, Pfarrer von Anger, förderte in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Wallfahrten nach Heilbrunn. So ließ er die Kapelle 1755 zu einer Kirche ausbauen, die Platz für 50 bis 60 Leute bot. Für die Seelsorger, welche die Wallfahrer in Heilbrunn betreuten wurde von Ellegast 1757 ein Haus als Übernachtungsmöglichkeit errichtet. Dieses Haus wurde 1772 vergrößert. Zur Verpflegung der Wallfahrer selbst wurde 1764 das Gasthaus Bratl-Lehofer gebaut. Ellegast selbst begann ab 1752 mit der Sammlung von Wunderberichten sowie mit der Erstellung eines <a href="Mirakelbuch" title="Mirakelbuch">Mirakelbuchs</a> mit dem Ziel diese bekannt zu machen um Heilbrunn als Wallfahrtsort zu bewerben. In diesem Heilbrunner Mirakelbuch sind 422 Fälle von vermeintlicher Erhörung der Gebete aufgeführt. Heilbrunn war ein beliebter Wallfahrtsort, so ist für das Jahr 1774 belegt das 36500 Wallfahrer dorthin gepilgert und 1200 Messen in der dortigen Kirche gezahlt worden waren. Diese Zeit kann als die Blütezeit von Heilbrunn als Wallfahrtsort angesehen werden.<sup id="cite_ref-Schmied6-7_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied6-7-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Blütezeit endete ab den Beginn der 1780er-Jahre. Mit der von Kaiser <a href="Joseph_II._(HRR)" class="mw-redirect" title="Joseph II. (HRR)">Joseph II.</a> durchgeführten, als <a href="Josephinismus" title="Josephinismus">Josephinismus</a> bekannten Kirchenreformen wurden Wallfahrten anfangs erschwert. Die Reformen und Reglementierungen forderten, dass gesellschaftliche Gewohnheiten sich einer staatlichen und den Prinzipien des <a href="Aufgekl%C3%A4rter_Absolutismus" title="Aufgeklärter Absolutismus">aufgeklärten Absolutismus</a> folgenden Aufsicht zu unterstellen hatten. Die Wallfahrten sowie <a href="Prozession" title="Prozession">Prozessionen</a> wurden 1784 schließlich verboten. Die Wallfahrten kamen wieder ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts auf, erreichten aber nie mehr die Pilgerzahlen aus der Blütezeit.<sup id="cite_ref-Schmied6-7_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied6-7-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Da die Bewohner der Gegend um Heilbrunn auf die vier Pfarren Anger, <a href="Pfarrkirche_Birkfeld" title="Pfarrkirche Birkfeld">Birkfeld</a>, St. Georgen und <a href="Pfarrkirche_St._Kathrein_am_Offenegg" title="Pfarrkirche St. Kathrein am Offenegg">St. Kathrein am Offenegg</a> aufgeteilt waren, kam nach dem Niedergang der Wallfahrten der Wunsch nach einer Pfarrgründung in Heilbrunn auf. Diese Pfarre wurden 1787 gegründet und man begann noch im selben Jahr mit dem Ausbau der ehemaligen Wallfahrtskirche zu einer größeren Pfarrkirche. Der Bau war 1790 abgeschlossen.<sup id="cite_ref-Schmied11_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied11-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch eine Pfarrschule wurde errichtet und ein eigener Friedhof angelegt. Das Haus, das bisher als Unterkunft für die Seelsorger gesorgt hatte, wurde zu einem Pfarrhof umgewidmet. Zum ersten Pfarrer von Heilbrunn wurde Josef Scherrer ernannt.<sup id="cite_ref-Schmied7_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied7-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Seit_der_Pfarrerhebung">Seit der Pfarrerhebung</h3></div>
<p>Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde am Vorplatz der Kirche der Gnadenbrunnen mit einer Skulpturengruppe der <a href="Mari%C3%A4_Heimsuchung" title="Mariä Heimsuchung">Heimsuchung Marias</a> errichtet.<sup id="cite_ref-Schmied8b_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied8b-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der bisherige Wolfgangsaltar wurde 1833 durch einen neuen Hochaltar ersetzt, in dem auch die 1689 aufgestellte Marienfigur einen neuen Platz fand. Im Jahr 1891 wurden die Glasfenster der Kirche erneuert. Die Brunnenkammer, welche direkt bei der Quelle liegt, wurde 1893 zu einer <a href="Lourdesgrotte" title="Lourdesgrotte">Lourdesgrotte</a> umgebaut.<sup id="cite_ref-Schmied8b_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied8b-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nachdem das Geläute der Kirche im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> und auch im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> zu Kriegszwecken abgeliefert werden mussten, wurden 1952 drei neue Glocken aufgezogen.<sup id="cite_ref-Schmied11_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied11-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Restaurierung des Innenraumes erfolgte 1968, der 1969 eine Außenrenovierung folgte.<sup id="cite_ref-Dehio_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Lourdesgrotte sowie der Gnadenbrunnen wurde 1972/73 im Zuge des Abriss des alten Schulhauses abgebaut und in der Mitte des Vorplatzes neu aufgestellt. Der Vorplatz wurde 2002/03 von der Gemeinde <a href="Naintsch" title="Naintsch">Naintsch</a> neu gestaltet.<sup id="cite_ref-Schmied8b_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied8b-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Architektur">Architektur</h2></div>
<p>Das Gebäude ist eine schlichte <a href="Josephinismus" title="Josephinismus">josephinische</a> <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">einschiffige</a> <a href="Saalkirche" title="Saalkirche">Saalkirche</a>. Sie ist nach Westen <a href="Orientierung_(Architektur)" title="Orientierung (Architektur)">ausgerichtet</a> und hat eine im Norden an den <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Chor</a> angebaute <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> mit <a href="Oratorium_(Kirchenbau)" title="Oratorium (Kirchenbau)">Oratorium</a>. Im Osten ist der Kirchturm in das Langhaus eingebunden.<sup id="cite_ref-Dehio_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das gesamte Bauwerk steht unter <a href="Denkmalschutz" title="Denkmalschutz">Denkmalschutz</a> (<a href="Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Anger_(Steiermark)#Q37718671" title="Liste der denkmalgeschützten Objekte in Anger (Steiermark)">Listeneintrag</a>).<sup id="cite_ref-BDA_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-BDA-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Außenbeschreibung"><span id="Au.C3.9Fenbeschreibung"></span>Außenbeschreibung</h3></div>
<p>Die Außenwände der Kirche sind einfach gehalten, glatt <a href="Putz_(Bauteil)" title="Putz (Bauteil)">verputzt</a> und werden durch Fenster und Türen mit <a href="Fasche" title="Fasche">Faschen</a> gegliedert. Das <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Kirchenschiff</a> hat ein <a href="Satteldach" title="Satteldach">Satteldach</a>, das wie die <a href="Walmdach" title="Walmdach">Walmdächer</a> des Chors und der Sakristei mit <a href="Dachziegel" title="Dachziegel">Ziegeln</a> aus <a href="Faserzement" title="Faserzement">Faserzement</a><sup id="cite_ref-Schmied64b_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied64b-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gedeckt ist. Die gleich hohen Dächer des Kirschenschiffes und des Chores überragen das Dach der Sakristei. Auf die Dachfläche des Kirchenschiffes sind an der Südseite zwei Dachfenster aufgesetzt. Auch die südliche Dachfläche des Chors und die östliche Dachfläche der Sakristei hat ein Dachfenster. Auf der Südseite des Chordaches findet man auch eine <a href="Dachgaube" title="Dachgaube">Dachgaube</a>. Durch ein an der Ostseite des in das Langhaus eingestellten Kirchturms gelegenen rundbogiges <a href="Portal_(Architektur)" title="Portal (Architektur)">Portal</a> gelangt man in das Kircheninnere. Das Portal wird durch ein gläsernes <a href="Pultdach" title="Pultdach">Pultdach</a> vor der Witterung geschützt. Auf jeder Seite des Turmes lässte an der Ostseite des Langhauses, je ein rechteckiges Fenster Licht in das Kircheninnere. An der Süd- und Nordseite des Langhauses befinde sich je drei Rechteckfenster, wobei es sich bei den östlichsten jeweils um <a href="Fenster#Blindfenster" title="Fenster">Blindfenster</a> handelt. Auf den beiden Seiten gibt es an der östlichen Gebäudekante auch noch ein kleines Rundfenster. Die nördliche an den Chor angebaute Sakristei kann über eine Tür an der Ostseite betreten werden. Über der Tür gibt es ein Rechteckfenster. Die Nordseite der Sakristei hat insgesamt vier Fenster, während die Westseite fensterlos ist. Der Chor hat drei Rechteckfenster, eines an der Südseite sowie zwei im Chorschluss.<sup id="cite_ref-Dehio_6-2" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Kirchturm ist im Osten in das Langhaus eingebunden und tritt nur leicht aus der Fassade hervor. Der wie auch das Kirchenschiff durch Faschen gegliederte Turm hat einen mit Faserzementziegeln<sup id="cite_ref-Schmied64b_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied64b-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gedecktes <a href="Zwiebelturm" title="Zwiebelturm">Zwiebeldach</a>. Das Dach endet in einer vergoldeten <a href="Turmkugel" title="Turmkugel">Turmkugel</a> mit darauf aufgesetztem doppelbalkigen Kreuz. Bis auf die Ostseite sind alle über das Kirchendach hinausragenden Seiten des Turm mit Schindeln verkleidet. Über dem Portal im Erdgeschoß durch das man in das Kircheninnere gelangt befindet sich ein rundbogiges Fenster, durch das Licht auf die Orgelempore fällt. Über diesem Fenster befindet siche eine ovale Öffnung. Das Ziffernblatt der Turmuhr ist etwa auf Höhe des <a href="Dachfirst" title="Dachfirst">Dachfirstes</a> des Langhauses an der Ostseite des Turmes angebracht. An der Süd- und Ostseite des Turms, über dem Ziffernblatt der Turmuhr, befinden sich zwei Rundbogenfenster, sowie an der Westeseite ein kleiners Rechteckfenster.<sup id="cite_ref-Dehio_6-3" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>An der östlichen Außenseite der Kirche, ist südlich des Kirchenportals ein 1935 errichtetes, 1951 erweitertes und 1963 künstlerisch umgestaltes Kriegerdenkmal an der Mauer angebaut. Es erinnert an die 85 Pfarrbewohner die in den beiden Weltkriegen gefallenen sind. Unter den Tafeln mit den Namen der Gefallenen zeigt eine vereinfachte Karte Europas durch Löcher die Hauptkampfgebiete beider Kriege. In den Löcher befinden sich kleine Glasbehälter, welche mit Erde, Sand und Wasser aus den gezeigten Ländern gefüllt sind.<sup id="cite_ref-ÖKB_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-ÖKB-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein gläsernes Pultdach schützt das Denkmal vor der Witterung. Nördlich des Kirchenportals steht ein <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Kruzifix</a> an der Kirchenwand. In der Ecke zwischen der östlichen Sakristeimauer und der nördlichen Chormauer steht eine hölzerne Tafel mit einer Miniatur der Heilbrunner Madonna die anlässlich der 300-jährigen Jubiläums der Überstellung des Gnadenbildes im Jahr 1989 aufgestellt wurde.<sup id="cite_ref-Dehio_6-4" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zentral am östlich vor der Kirche gelegenen Platz steht der Gnadenbrunnen von Heilbrunn aus dem das angeblich heilkräftige Wasser fließt. Auf einem Sockel steht eine im 18. Jahrhundert, wahrscheinlich zur Zeit des Kirchennneubaus<sup id="cite_ref-Krenn_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Krenn-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> geschaffene Figurengruppe, welche die <a href="Mari%C3%A4_Heimsuchung" title="Mariä Heimsuchung">Heimsuchung Mariäs</a> darstellt. Die heilige <a href="Elisabet" title="Elisabet">Elisabet</a> steht erhöht während die kleinere <a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Maria</a> zu ihr hochblickt. Beide haben ihre linken Hände ineinandergelegt und umarmen sich mit dem jeweils anderen Arm. Aus einer Metallleitung im Sockel fließt das Wasser der Quelle in ein Becken.<sup id="cite_ref-Schmied87b_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied87b-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am südlichen Rand des Platzes wurde 2020 an einem Felsen, in dem der Ursprung der Quelle liegt, anlässlich des 400-jährigen Bestandes der Wallfahrten ein Kunstwerk des aus <a href="Thannhausen_(Steiermark)" title="Thannhausen (Steiermark)">Thannhausen</a> stammenden Bildhauers Albert Schmuck angebracht. Es handelt sich dabei um eine, aus <a href="Bronzeguss" title="Bronzeguss">Bronze gegossene</a><sup id="cite_ref-MB-2020_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-MB-2020-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> symbolische Darstellung von Wassertropfen.<sup id="cite_ref-Schmied100b_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied100b-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Innenbeschreibung">Innenbeschreibung</h3></div>
<p>Das <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">einschiffige</a> Langhaus ist einfach gehalten und hat eine Flachdecke mit <a href="Heiliggeistloch" title="Heiliggeistloch">Heiliggeistloch</a>. Die dreiachsige, auf eckigen Pfeilern ruhende <a href="Empore" title="Empore">Empore</a> liegt über einem eingezogenen Vorraum im Osten des Langhauses. Die Empore ist über eine südlich des Eingangsportals liegende Treppe zugänglich. Durch eine runde Fensteröffnung gelangt Licht zur Treppe. Von der Empore gelangt man auch in das Turminnere. Unterhalb der Empore befindet sich an der Ostseite eine rechteckige Nische in der Langhausmauer. An der Südseite des Vorraums befindet sich ein zweites Rundfenster. Die anderen Langhausfenster haben eine rundbogige <a href="Laibung" title="Laibung">Laibung</a>. Sowohl in die nördliche als auch in die südlichen Langhausmauer ist unter dem jeweils östlichen der beiden Fenster eine Rundbogennische eingelassen.<sup id="cite_ref-Dehio_6-5" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">einjochige</a> und eingezogene <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Chor</a> mit innen abgerundetem Dreiachtelschluss ist gleich hoch wie das Langhaus. Ihm gegenüber ist der Chor um zwei Stufen erhöht. Das Chorjoch hat einen <a href="Gurtbogen" title="Gurtbogen">Gurtbogen</a> der auf der im Chorschluss nach innen versetzten Außenmauer ruht. Wie das Langhaus so hat auch der Chor hat eine flache Decke und rundbogige Laibung der Fenster. Durch eine Tür an der Nordseite gelangt man in die dort an den Chor angebaute Sakristei mit darüberliegenden <a href="Oratorium_(Kirchenbau)" title="Oratorium (Kirchenbau)">Oratorium</a>. Durch jeweils eine rechteckige Wandöffnung über der Tür kann man vom Oratorium auf den Chor blicken.<sup id="cite_ref-Dehio_6-6" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstattung">Ausstattung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chorbereich">Chorbereich</h3></div>
<p>Das <a href="Altarretabel" title="Altarretabel">Altarretabel</a> des neugotischen Hochaltars wurde laut einer Inschrift 1833 von dem Tischler Josef Flausch<sup id="cite_ref-Dehio_6-7" class="reference"><a href="#cite_note-Dehio-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder Josef Hantsch<sup id="cite_ref-Pfarre_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Pfarre-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und dem Maler und Architekten Caspar Tendler gestaltet. Es ersetzte den alten Hochaltar der 1764 von <a href="Veit_K%C3%B6niger" title="Veit Königer">Veit Königer</a><sup id="cite_ref-Krenn_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-Krenn-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für das <a href="Graz" title="Graz">Grazer</a> Dominikanerinnenkloster geschaffen und später hierher überstellt worden war. Der neue Altar wurde am 6. September 1836 von Bischof <a href="Roman_Sebastian_Z%C3%A4ngerle" title="Roman Sebastian Zängerle">Roman Sebastian Zängerle</a><sup id="cite_ref-Schmied63b_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied63b-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> geweiht. Der Grazer Bildhauer Johann Gschiel junior <a href="Fassung_(Bemalung)" title="Fassung (Bemalung)">fasste</a> 1889 die bis dahin weiß gehaltenen Altarfiguren farbig und <a href="Ludwig_von_Kurz_zum_Thurn_und_Goldenstein" title="Ludwig von Kurz zum Thurn und Goldenstein">Ludwig von Kurz zum Thurn und Goldenstein</a><sup id="cite_ref-Krenn_10-2" class="reference"><a href="#cite_note-Krenn-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verzierte und marmorierte den Altaraufbau neu.<sup id="cite_ref-Schmied63b_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied63b-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das große Mittelfenster des Altarretabel wird von zwei, ihm gegenüber hervorgehobenen Seitenteilen mit je zwei Säulen gerahmt. Im Mittelfenster des Altars steht die 1674 für die <a href="Pfarrkirche_Anger_(Steiermark)" title="Pfarrkirche Anger (Steiermark)">Pfarrkirche Anger</a> gestiftete und 1689 hierher überstellte steinere Figur der <a href="Gottesgeb%C3%A4rerin" title="Gottesgebärerin">Muttergottes</a> als <a href="Gnadenbild" title="Gnadenbild">Gnadenstatue</a> der Kirche. Sie steht mit einem Fuß auf einer Wolke und mit dem anderen auf einer <a href="Mondsichel" title="Mondsichel">Mondsichel</a>, während hinter ihr der Strahlenkranz der Sonne zu sehen ist. In ihrer linken Händ hält sie ein <a href="Zepter" title="Zepter">Zepter</a>, während auf ihrem rechten Arm das Christuskind mit dem <a href="Reichsapfel" title="Reichsapfel">Reichsapfel</a> sitzt. Auf ihrem Kopf ruht eine Krone. Der Rahmen des Mittelfensters selbst ist so gestaltet als ob ein Vorhang zur Seite geschoben wurde um den Blick auf die Muttergottes frei zu geben und um wie eine Art Himmelsfenster zu wirken. Die Statue wird auf jeder Seite von je drei Engelsfiguren flankiert. Die mittleren zwei Engel halten Kerzenständer in den Händen, während die oberen zwei Engelsfiguren ihre Herzen den oberen Abschluss des Retables entgegenstrecken. Auf Höhe der Füße der Muttergottes befinden etwas außerhalb des Rahmens auf jeder Seite je ein Engelskopf.<sup id="cite_ref-Schmied88b_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied88b-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den oberen Abschluss des Retables über dem Mittelfenster bildet eine plastische Darstellung der <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">heiligen Dreifaltigkeit</a>. Jesus und Gottvater sitzen auf Wolken, während über ihnen der <a href="Heiliger_Geist" title="Heiliger Geist">Heilige Geist</a> in Form einer Taube schwebt. Diese Darstellung wird von zwei Engelsfiguren flankiert, die auf den <a href="Kapitell" title="Kapitell">Kapitellen</a> des Säulenaufbaus ruhen. Auf dem Seitenteil links des Mittelteils stehen Figuren der heiligen <a href="Anna_(Heilige)" title="Anna (Heilige)">Anna</a> mit einer Bibel in der Hand und <a href="Johannes_der_T%C3%A4ufer" title="Johannes der Täufer">Johannes des Täufers</a> mit <a href="Ferula_(Kreuzstab)" title="Ferula (Kreuzstab)">Kreuzstab</a> und Lamm, während auf der rechten Seite der mit einer Schäferschaufel dargestellte heilige <a href="Joachim_(Heiliger)" title="Joachim (Heiliger)">Joachim</a> sowie der Evangelist <a href="Johannes_(Evangelist)" title="Johannes (Evangelist)">Johannes</a> mit Buch und Kelch stehen. Die <a href="Barock" title="Barock">barocken</a> Figuren der Anna und des Joachim stammen noch vom Vorgängeraltar und sind Werke Veit Königers.<sup id="cite_ref-Schmied11-12_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied11-12-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor dem Hochaltar steht die <a href="Mensa_(Altar)" title="Mensa (Altar)">Mensa</a> mit dem <a href="Tabernakel" title="Tabernakel">Tabernakel</a>. Die Mensa selbst ist seit 1968 mit <a href="Marmor" title="Marmor">marmorartigen</a> <a href="Travertin" title="Travertin">Travertin</a> umkleidt und an ihrer Vorderseite mit den Symbolen für <a href="Alpha_und_Omega" title="Alpha und Omega">Alpha und Omega</a> sowie dem <a href="Christusmonogramm" title="Christusmonogramm">Christusmonogramm</a> verziert. Das in Gold gefasste Tabernakel mit Säulenaufbau und zwei übereinander liegenden Nischen wird von zwei knienden Engel flankiert. Die untere Nische ist verschließbar und an ihrer Tür ist das <a href="Nomen_sacrum" title="Nomen sacrum">Nomen sacrum</a> <a href="IHS" title="IHS">IHS</a> angebracht. Die obere, rundbogige Nische ist die sogenannte Aussetzungsnische für das <a href="Allerheiligstes_Sakrament_des_Altares" title="Allerheiligstes Sakrament des Altares">Allerheiligste</a> in dem ein <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Kruzifix</a> steht. Am oberen Abschluss des Tabernakels sitzen drei Engelsfiguren auf einer Wolke.<sup id="cite_ref-Schmied11-12_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied11-12-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Langhaus">Langhaus</h3></div>
<p>Es gibt zwei Seitenaltäre mit Bildern von <a href="Anton_Jantl" title="Anton Jantl">Anton Jantl</a> aus dem Jahre 1791.
</p><p>Die Kirche hat eine Orgel aus 1908 wurde von <a href="Konrad_Hopferwieser" class="mw-redirect" title="Konrad Hopferwieser">Konrad Hopferwieser</a>/Graz errichtet. Eine Glocke nennt Peter Zwölfer 1673.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sage">Sage</h3></div>
<p>Die Kirche wurde der Gründungslegende nach an dem Ort errichtet, an der ein aus <a href="Holland" title="Holland">Holland</a> stammender blinder Mann an der Quelle seine Sehkraft zurückerhielt. Diese Legende gibt es in verschiedenen Varianten. Einer dieser Varianten wird im Kirchenführer wiedergegeben und berichtet von einem Holländer der seine innere Kraftquelle verloren hatte und auf beiden Augen erblindete. In einem Traum sah er eine schöne Landschaft mit einer ausgebrannten und verdorrten Fläche die <a href="Brandlucken" title="Brandlucken">Brandlucken</a> genannt wurde. Er suchte nach Wasser und als er von der Brandlucken tief hinabstieg fand er erschöpft eine Quelle. Als er aus dieser trank kam er wieder zu Kräften und als er wieder zur Brandlucken hochgeklettert war, war diese in eine blühende Fläche verwandelt worden. Als er erwachte beschloss er sich auf die Suche nach dieser Quelle zu machen. Zusammen mit seiner Frau kam er nach <a href="Graz" title="Graz">Graz</a>, wo man ihnen zwar den Weg zur Brandlucken erklären konnte, ein heilsame Quelle war ihnen aber unbekannt. Als sie auf der Brandlucken angekommen waren, verloren sie den Weg. Ein plötzlich auftauchender Hirtenknabe brachte sie zu der von ihnen gesuchten Quelle. Als der Holländer von der Quelle getrunken und seine Augen mit dem Wasser gewaschen hatte konnte er wieder sehen. Er erkannte die Gegend als jene aus seinem Traum wieder.<sup id="cite_ref-Schmied5_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied5-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einer anderen Version der Sage hatte die örtliche Bevölkerung bereits ein gemauertes Kreuz mit einer Marienstatue bei der Quelle errichtet und der Holländer hörte im Traum eine Stimme sagen er soll in die Steiermark, zu einer Marienstatue bei der Gegend Offenegg gehen.<sup id="cite_ref-PfarreGesch_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-PfarreGesch-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Literatur">Literatur</h3></div>
<p>Der steirische Heimatdichter <a href="Peter_Rosegger" title="Peter Rosegger">Peter Rosegger</a> berichtet in seiner Geschichte <i>Vom heiligen Wasser</i> wie er an einem <a href="Pfingsten" title="Pfingsten">Pfingstmontag</a> um 1855 zusammen mit seiner Base eine Wallfahrt nach Heilbrunn unternahm.<sup id="cite_ref-Schmied95-97b_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmied95-97b-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wappen">Wappen</h3></div>
<p>Das am 25. März 1985 verliehene und von <a href="Heinrich_Purkarthofer" title="Heinrich Purkarthofer">Heinrich Purkarthofer</a> entworfene Gemeindewappen der bis 2014 eigenständigen Gemeinde <a href="Naintsch" title="Naintsch">Naintsch</a> nimmt indirekt auf die Pfarrkirche Heilbrunn und die dortige Marienverehrung Bezug. Die <a href="Blasonierung" title="Blasonierung">Blasonierung</a> lautet: „In Blau eine goldene Laubkrone, durchsteckt von drei gestielten goldenen Lilien, die sich mit den Blüten berühren.“ Die Krone wurde aus dem <a href="Herzschild" title="Herzschild">Herzschild</a> der auf der <a href="Burgruine_Waxenegg" title="Burgruine Waxenegg">Waxenegg</a> ansäßigen Geschlecht derer von Webersberg entnommen, die 1672 eine erste Kapelle bei der Quelle errichten ließen. Die drei goldenen Lilien sind ein Symbol für die heilige <a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Maria</a> die hier vereehrt wird.<sup id="cite_ref-LA_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-LA-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_2">Literatur</h2></div>
<ul><li>Bundesdenkmalamt (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Dehio Steiermark (ohne Graz)</cite>. 2. Auflage. Berger, Horn/Wien 2006, ISBN 3-85028-439-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>173</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.btitle=Dehio+Steiermark+%28ohne+Graz%29&amp;rft.date=2006&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3850284395&amp;rft.pages=173&amp;rft.place=Horn%2FWien&amp;rft.pub=Berger" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Engelbert Schmied: <cite style="font-style:italic">Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn</cite>. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.au=Engelbert+Schmied&amp;rft.btitle=Pfarr-+und+Wallfahrtskirche+Heilbrunn&amp;rft.date=2020&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Engelbert Schmied: <cite style="font-style:italic">Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020</cite>. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.au=Engelbert+Schmied&amp;rft.btitle=Festschrift+400+Jahre+Wallfahrtsort+Heilbrunn+1620-2020&amp;rft.date=2020&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wallfahrtskirche_Maria_Heilbrunn?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pfarre-heilbrunn.at/">Webauftritt der Pfarre Heilbrunn</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
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Engelbert Schmied: <cite style="font-style:italic">Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn</cite>. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4–6</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.au=Engelbert+Schmied&amp;rft.btitle=Pfarr-+und+Wallfahrtskirche+Heilbrunn&amp;rft.date=2020&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=4-6" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Schmied6-7-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Schmied6-7_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Schmied6-7_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
Engelbert Schmied: <cite style="font-style:italic">Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn</cite>. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>6–7</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.au=Engelbert+Schmied&amp;rft.btitle=Pfarr-+und+Wallfahrtskirche+Heilbrunn&amp;rft.date=2020&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=6-7" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Schmied11-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Schmied11_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Schmied11_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
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</li>
<li id="cite_note-Schmied7-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Schmied7_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Engelbert Schmied: <cite style="font-style:italic">Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn</cite>. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>7</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.au=Engelbert+Schmied&amp;rft.btitle=Pfarr-+und+Wallfahrtskirche+Heilbrunn&amp;rft.date=2020&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=7" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Schmied8b-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Schmied8b_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Schmied8b_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Schmied8b_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">
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</li>
<li id="cite_note-Dehio-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dehio_6-7">h</a></sup></span> <span class="reference-text">
Bundesdenkmalamt (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Dehio Steiermark (ohne Graz)</cite>. 2. Auflage. Berger, Horn/Wien 2006, ISBN 3-85028-439-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>173</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.btitle=Dehio+Steiermark+%28ohne+Graz%29&amp;rft.date=2006&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3850284395&amp;rft.pages=173&amp;rft.place=Horn%2FWien&amp;rft.pub=Berger" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<span class="cite"><a href="Bundesdenkmalamt" title="Bundesdenkmalamt">Bundesdenkmalamt</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bda.gv.at/dam/jcr:0ab1dc9a-a59e-454c-a397-2c68b91ceeb5/NEU_Steiermark_DML_2025.pdf"><i>Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.</i></a> (PDF) In: <i>www.bda.gv.at.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2.&nbsp;Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWallfahrtskirche+Maria+Heilbrunn&amp;rft.title=Steiermark+%E2%80%93+unbewegliche+und+arch%C3%A4ologische+Denkmale+unter+Denkmalschutz&amp;rft.description=Steiermark+%E2%80%93+unbewegliche+und+arch%C3%A4ologische+Denkmale+unter+Denkmalschutz&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bda.gv.at%2Fdam%2Fjcr%3A0ab1dc9a-a59e-454c-a397-2c68b91ceeb5%2FNEU_Steiermark_DML_2025.pdf&amp;rft.creator=%5B%5BBundesdenkmalamt%5D%5D&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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</li>
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<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">47.337388888889</span><span class="longitude">15.608916666667</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:47.337388888889,15.608916666667"><span title="Breitengrad">47°&nbsp;20′&nbsp;14,6″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">15°&nbsp;36′&nbsp;32,1″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
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